Archiv für April 2016

1. Mai: Aufruf als Flyer

Vorderseite (deutsch)
Rückseite (zentrale Forderungen in vielen Sprachen)

IDAHOBIT* – Demo am 17.5.

Am 17.05. findet in Aachen eine von den queeren Vereinen Aachens organisierte Demonstration zum International Day Against Homo-, Bi-, Inter- and Trans*phobia (IDAHOBIT*) statt. Das Bündnis „Antirassistische Offensive Aachen“ unterstützt diese Demonstration.

Der Hintergrund zum 17.5.2016: Der IDAHOBIT* wird weltweit genutzt, um auf die leider immer noch aktuelle Diskriminierung von LGBTIQ* aufmerksam zu machen bzw. für mehr Toleranz gegenüber sexuellen Minderheiten zu werben. Zu diesem Anlass werden Luftballons auf öffentlichen Plätzen steigen gelassen.
Wie in den letzten Jahren möchten wir als Aachener Organisationen auch dieses Jahr ein Zeichen setzen. Dafür werden wir am 17.5.2016 gegen 15.00 Uhr beginnen, am Kugelbrunnen (vor dem C&A) viele Luftballons mit Helium zu befüllen.
Anschließend wird gegen 18:00 Uhr ein Demonstrationszug vom Kugelbrunnen über den Elisenbrunnen zum Markt verlaufen. Am Markt wird es eine kurze Ansprache geben und anschließend werden die Heliumballons in die Luft gelassen.

Wir freuen uns auf jede*n Teilnehmer*in!

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Flüchtendenhilfe auf Chios: Eine Aktivistin berichtet

Vortrag und Diskussion
Dienstag, 12.4.206
Einlass und Essen (gegen Spende): 18 Uhr
Beginn: 19 Uhr
Linkes Zentrum Aachen (Augustastraße 69)

Die griechische Insel Chios ist für viele Schutzsuchende die erste Station auf europäischem Boden. Nur wenige Kilometer vom türkischen Festland entfernt versuchen Zehntausende hier die lebensgefährliche Überfahrt. Auf überfüllten Schlauchbooten fahren sie oft Nachts, um den Patroullien von Frontex und Küstenwache zu entgehen.

Viele fliehen vor dem syrischen Bürgerkrieg, vor despotischen Regierungen in der arabischen Welt oder vor Hunger und Elend in Afrika. Sie hoffen auf ein besseres Leben in Europa, zumindest aber auch eine Lebensperspektive bis sich die Situation in ihrer Heimat vielleicht einmal verbessert.

Auf Chios wohnen etwa 50.000 Menschen. Es gibt kaum Hilfsstrukturen. Daran hat sich auch nichts großartig geändert, seitdem auf Chios einer der EU-Hotspots (ein zentral finanziertes und geleitetes Auffanglager) errichtet wurde. Im Gegenteil: Menschen werden dort bei miserablen Bedingungen eingepfercht. Das und die Angst vor Abschiebungen führte vor wenigen Tagen zu einem Massenausbruch aus diesem Lager.

In dieser miserablen Situation gibt es viele Menschen, die ohne großes Budget selbstorganisierte Hilfe leisten. Eine Gruppe Aktivist*innen besetzte im Januar ein leer stehendes Haus und errichtete dort eine Anlaufstelle für Flüchtende.

Wir werden eine Aktivistin zu Gast haben, die dort direkte Hilfe geleistet hat. Sie wird über ihre Erlebnisse und Eindrücke berichten. Im Anschluss wollen wir gemeinsam mit euch diskutieren, was nötig wäre, um Fluchtursachen abzuschaffen und allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Bei der Veranstaltung gibt es auch die Möglichkeit, für selbstorganisierte Hilfsgruppen vor Ort zu spenden.