22. & 23. April: Gegen den Bundesparteitag der AfD in Köln

Rassistisch, sexistisch,unsozial: Die „Alternative für Deutschland“
Am 22. und 23. April will die AfD ihren Bundesparteitag in Köln abhalten. Dagegen stellt sich seit Anfang des Jahres eine große Kampagne auf: Viele Gruppen bereiten sich darauf vor, der AfD den Bundesparteitag zu vermiesen und sich ihr aktiv entgegen zu stellen.

Gründe für Protest gibt es viele:
Die AfD ist rassistisch, hetzt gegen Geflüchtete und prominente Vertreter wie Björn Höcke sind offen antisemitisch. Besonders Muslime sind vom Rassismus der AfD betroffen. Frauen sollen sich der Partei nach wieder stärker um Hausarbeit, Kinder- und Altenpflege kümmern. Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle werden von ihr diskriminiert – die AfD möchte ein konservatives Familien- und Rollenbild durchsetzen und bekämpft alle anderen Lebensentwürfe. Auch Arbeitslose, Niedriglöhner*innen und andere finanziell Benachteiligte haben allen Grund, gegen die AfD aufzustehen: Geht es nach der Partei, soll das Arbeitslosengeld I privatisiert werden, weitere soziale Sicherungssysteme sollen abgeschafft werden. Gleichzeitig steht die Partei für massive Steuererleichterungen für die Reichen.
Es gibt viele weitere Gründe, gegen die AfD zu protestieren: Sie steht für völkischen Nationalismus, neoliberale Wirtschafts- und Sozialpolitik und will einen reaktionären Wandel in der Kultur- und Bildungspolitik. Sie leugnet – wie Donald Trump – den Klimawandel und will Atomkraft begünstigen. Tihange lässt grüßen! Die AfD kämpft für einen autoritären Staat. Aber es bleibt auch festzustellen: Etablierte und regierende Parteien haben der AfD, z.B. mit Asylrechtsbeschränkungen, Steilvorlagen geliefert.

Geistige Brandstiftung
Führende Köpfe der AfD wie Höcke, Gauland, Petry oder Pretzell wissen genau, was sie tun. Ihre Hetze ist verantwortlich für brennende Geflüchtetenunterkünfte und rassistisch motivierte Übergriffe.
Deswegen ist es wichtig, dagegen klar, öffentlich und massenhaft Position zu beziehen. Das heißt auch, ihr konsequent den Raum für ihre menschenverachtende Propaganda zu nehmen. Jeder Einzug in ein Parlament, jeder öffentliche Auftritt dient ihrer weiteren Etablierung und Legitimierung.

Blockieren – laut sein – kreativ sein!
Am 22. April soll der Bundesparteitag der AfD in Köln starten. Wir stellen uns dagegen! An dem Tag wird es kein Durchkommen für die AfD geben. Wir werden gemeinsam nach Köln fahren und mit tausenden anderen massenhaft und kreativ den Parteitag blockieren. Im Anschluss ist eine große antirassistische und antifaschistische Demonstration geplant.

Gegen Rassismus, Sexismus und unsoziale Politik – für ein gutes Leben für Alle!
Solidarität statt Hetze!

Info-Abend:
5. April | 18:30 Uhr | Autonomes Zentrum | Hackländerstr. 5, Aachen

Treffpunkte für die gemeinsame Anreise nach Köln
click

Alle anderen Infos
unter noafd-koeln.org